Niagara – Welcome to hell

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Wer etwas wirklich hässliches sehen möchte sollte Niagara City nicht verpassen. Unglaublich kluge Städteplaner müssen einst entschieden haben, dass es absolut sinnvoll und ästhetisch gar nicht verwerflich sei, rings um die Wasserfälle riesige Hochhäuser aus dem Boden zu stampfen. Dicht an dicht und möglichst viel dazwischen apshaltieren, damit möglichst kein Grünstreifen zu finden ist. Das ganze garniert mit einem dunkel aus dem Boden aufsteigenden Aussichtsturm, der vage an finstere Gebäude aus Fantasy Filmen erinnert und an dessen Rand sich gelbe Kabinen empor schleichen wie Schnecken. (Obwohl Ida bis heute vehement daran festhält, es seien New Yorker Taxis die senkrecht gen Himmel starten).

Die Wasserfälle an sich sehen wir nur von der kanadischen Seite aus. Und weil Emil unbedingt auf halbem Fußmarsch schon auf Toilette muss betreten wir doch die Eingangshalle des Skytowers. Wie in einem amerikanischen Splatter Movie beginnen um uns herum in einer menschenleeren Halle Billardtische, Flipper Automaten und Casino Equipment zu leuchten, blinken und Geräusche zu fabrizieren. Wir sind mutterseelen allein. „Wozu ist das alles?“ erkundigt Emil sich. Wenn ich das wüsste!

Es gibt nichts zu sagen über die Niagara Fälle. Es sind zwei beeindruckende Wasserfälle, die einst in einer wunderschönen Landschaft lagen. Jetzt sind sie immer noch zwei beeindruckende Wasserfälle. Nur ohne die Landschaft. Ende des Berichts – und ganz schnell weg hier!

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