Emil schreit. Niemals sollte ein Kind sehen, wie sein Vater geschlagen wird….

IMG_0035Es ist Nacht. Mir geht so vieles durch den Kopf. Ich kann nicht schlafen. Es poltert im Treppenhaus. Mein Körper ist so müde, aber mein Kopf ist so wach. Etwas fällt die Treppe herunter. Ich stehe auf. Draussen ist es Dunkel. Aber der Schein trügt. Ich öffne die Wohnungstür. Draussen stehen unsere Nachbarn. Einer ihrer schweren Reisekoffer ist die Treppe herunter gestürzt. Der Inhalt verteilt sich auf dem Boden. Wir schweigen. Es ist Nachts um drei. Ich helfe ihnen alles wieder einzupacken. „Ihr solltet auch gehen,“ sagt einer. Wir nehmen uns in den Arm. Sie lassen alles zurück.

Paul und ich reden viel darüber zu gehen oder zu bleiben. Die Kinder nörgeln. Emil geht seit Wochen nicht mehr in den Kindergarten. Ida geht manchmal noch zu ihrer Tagesmutter nach Hause. Wir machen es eigentlich nur, weil wir wissen, dass sie das Geld brauchen. Im Radio nur Nachrichten über verstopfte Autobahnen. Paul sagt, wir bleiben noch.

Manchmal gehe ich mit Emil und Ida zum Spieplatz. Wir sind allein. Ich höre keine Kinder mehr lachen. Alles zerfällt ein bißchen.

Dann stehen sie auf einmal auch in unserer Straße. Vor unserer Tür. Alles geht wahnsinnig schnell. Ich weiß nicht, was wir mitnehmen sollen. Aus dieser Wohnung, groß und geräumig. Altbau, hohe weiße Decken und Stuck. Designermöbel, Erbstücke, überall Fotografien. Unsere Katze. Emil packt alles in den kleinen Trolley. Den hatten wir schon als wir nach Rom und Venedig gereist sind. Damals, als alles anders war. Ida schreit. Ich versuche die Katze raus zu lassen, aber sie war noch nie draussen. Hier drinnen wird sie verhungern. Emil schreit die Katze soll mit. Unser ganzes Leben steckt in diesen Wänden. Überall Kinderzeichnungen. Die warmen Bettdecken riechen noch nach den Körpern meiner Kinder. Paul schleppt Sachen ins Auto. Ein Glück, wir haben ein Auto. Wir packen und packen. Emil schreit. Ständig schubsen Leute ihn vom Gehweg.

Ich nehme die Katze und werfe sie etwas unliebsam in den Garten. Sie hat Angst. Aber ich kann sie nicht in der Wohnung lassen. Und ich kann doch die Tür nicht auflassen. Von unserem Zuhause. Jeder könnte rein kommen.

Aus den anderen Hamburger Vierteln weiß ich längst, dass die Wohnungen so oder so aufgebrochen werden. Das geplündert und zerstört wird. Ich habe keine Ahnung ob unser Besitz jemals wieder als unseres anerkannt wird, sollten wir zurück kehren.

Ida schreit. Sie lässt sich nicht anschnallen. Ich laufe zurück um Emil an die Hand zu nehmen. Jemand schiebt seinen Koffer gegen die kleinen Kinderfüße. Auf der Straße steht Jan. Unser Nachbar. Sechzehn ist er. Geht aufs Gymnasium am Ende der Straße. Er schreit „Ihr zerstört unsere Leben nicht!“ Im selben Moment schießt jemand eine Kugel in seinen Kopf. Er kippt um. Niemand schreit. Auch seine Mutter nicht. Emils Augen sind so geweitet, dass ich glaube, er wird sie nie wieder schließen können. Ich klemme ihn unter meinen Arm und renne zum Auto. Es ist mir scheiß egal ob Ida angeschnallt ist.

Wir kommen nicht weit. Nach vier Stunden haben wir Hamburg immer noch nicht verlassen. Es geht nicht vorwärts. Die Menschen, die zu Fuß sind hämmern gegen die Autoscheiben. Sie kommen aus dem Süden. Sie haben kaum noch etwas zu essen. Ihre Kleidung ist dreckig. Sie betteln und strecken ihre Hände aus. „Wir müssen ihnen was geben,“ weint Emil. Aber wir haben selbst nur das eingepackt was noch im Haus war. Angebrochene Pakete Käse, Zwieback, harte Nudeln. Wir müssen doch auch überleben?

Als es dunkel wird erreichen wir die überfüllte Autobahn. Ida hat sich in den Schlaf geschrien. Emil ist lethargisch. Es geht nicht weiter. Noch fahren Schiffe nach England. Heißt es.

Nach einem weiteren Tag Stillstand geben wir auf. Wir lassen alles im Auto zurück was nicht überlebenswichtig ist. Ida schreit dem Puppen Buggy hinterher. Emil redet nicht mehr. Er fragt, ob Jan noch nach kommt. Am Rande der Autobahn prügeln sich erwachsene Männer um Essen. Ich ziehe Emil weg.

Ich habe mich manchmal aufgeregt, wenn Emil es aus Bequemlichkeit nicht schafft zu Fuß die letzten 500 Meter zum Kindergarten zu laufen. „Du bist zu schwer,“ habe ich gemurrt. Jetzt trage ich ihn oder Ida seit Stunden. Eine schwere Tasche über dem Arm. Die Windeln sind jetzt schon aus. Manchmal läuft es mir warm am Arm herunter. Ich würde sie bis ans Ende der Welt tragen. Ich frage mich jede Minute, wie konnte das passieren. In unserem Land? Wieso hat niemand eingegriffen, als alle schon gesehen haben, dass die Sache aus dem Ruder gerät. Warum sind wir allen auf einmal so egal? Ein blühendes Land. Eine Nation die etwas aufgebaut hat.

Ich laufe barfuss, die Blasen an meinen Füßen gehen bis aufs Fleisch. Paul versucht mir so viel wie möglich abzunehmen. Die Kinder haben Hunger. Und Durst. Ich kann doch nicht aus einem Bach trinken. Ich bin doch mitten in Deutschland!

Nachts hört man überall Menschen schreien. Wir bleiben immer ganz dicht beieinander. Es gibt kaum noch Elektrizität. Wir dürfen uns niemals verlieren. Niemals. Längst ist das Gerücht auch zu uns durchgedrungen, das schon lange keine Schiffe mehr nach England gehen. Idas Sachen sind alle nass. Ich weiß nicht, was ich ihr noch anziehen soll. Wir haben nichts mehr. ich sehe wie Emil einen toten Hund streichelt. Ich zerre ihn weg. Ich würde so gerne wissen, wo meine Eltern sind. Und meine Brüder. Aber der Handy Akku ist längst leer. Ich weiß nicht, ob sie noch leben. Wo mein Vater doch nie gezögert hat vehement seine Meinung zu vertreten.

Wir laufen seit Tagen am Wasser entlang. Manchmal werden tote Körper angespült. Ich ziehe Emil weg. Seine Augen werden sich nicht mehr schließen, denke ich. Seine Augen werden immer, immer das sehen, was hier gerade passiert. Er wird das Glück niemals mehr greifen können. Er hält noch immer seinen Eisbären. Er ist nicht mehr weiß. Aber er ist noch da. Emil trägt ihn so hartnäckig wie ich Ida trage. Alles an meinem Körper schmerzt. Einmal breche ich zusammen, als ich ein angespültes Baby sehe. Paul zieht mich mit. Wir dürfen nicht stehen bleiben.

An der Grenze zu den Niederlanden stehen Tausende. Sie versuchen durchs Wasser zu kommen. Schwimmend. So weit draussen wie möglich. Aber überall sind Boote. Sie treiben die Menschen zurück. Ich verliere eine Sekunde Emil aus den Augen und er ist weg. Zwischen Tausenden schreiender, verzweifelter Menschen. Ich will ihn suchen, aber nicht auch noch Paul und Ida verlieren. Wir versuchen gegen den Lärm anzuschreien. Ich bin hysterisch. Ich schreie und weine und gerate in Panik. Irgendwann reicht ein großer Mann Emil über die Köpfe der anderen hinweg. Es geht ihm gut. Ich bin am Ende.

Es dauert zwei Tage bis wir nach vorne durchkommen. Jemand schlägt Paul mit einem Stock ins Gesicht. Er blutet stark. Wir versuchen es mit einem von Idas T-Shirts zu stillen. Emil schreit. Niemals sollte ein Kind sehen, wie der Vater geschlagen wird. Sie treiben uns mit Stöcken immer wieder zurück. Von hinten drückt die nachschiebende Masse. Manchmal habe ich Angst, dass Ida verhungert. Sie ist so dünn geworden. Sie isst so gut wie gar nichts mehr. Wir haben auch nichts mehr.

Nach vier Tagen werden wir reingelassen. Wir sind in den Niederlanden. Weil wir das Glück haben kleine Kinder zu haben. In großen LKWs ohne Fenster werden wir tranpsortiert. Die Kinder bekommen frisches Wasser. Von außen werfen Menschen Steine gegen den LKW. Jetzt weiß ich, warum er keine Scheiben hat.

Wir werden in eine leerstehende Fabrik geführt. Ida hat Fieber bekommen. Sie zittert am ganzen Leib. Ich habe Angst dass sie stirbt. Niemand kann uns weiter helfen. Vor der Farbrik skandieren Menschen. Sie schreien uns an, dass wir zurück sollen. Das man uns und unsere Kinder erschießen soll. Emil redet seit Tagen nicht mehr. Er benimmt sich manchmal wie ein Baby. Er liegt viel zusammengekauert auf der Pritsche. Manchmal fragt er, wann wir denn erschossen werden.

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Ich wünsche mir, dass jeder in diesem Land begreift, was uns hier hält und trägt und behütet.

Ich wünsche mir, dass jeder hier in diesem Land ein einziges mal darüber nachdenkt, was es bedeutet alles zu verlassen und aufzugeben.

Ich wünsche mir, dass jeder hier in diesem Land einmal darüber nachdenkt, was es heißt, nichts mehr zu haben. Nichts materielles, keine Sicherheit, aber vor allem gerade keine Zukunft.

Ich wünsche mir, dass jeder hier in diesem Land versucht, innerhalb seiner Möglichkeiten die Arme zu öffnen, um zumindest ein bisschen des ganzen Leids aufzufangen und abzunehmen.

Das jeder hier in diesem Land sich darüber klar wird, dass es völlig wilkürlich geschehen ist, dass wir hier leben und andere nicht.

Dass jeder hier in diesem Land zumindest ein Lächeln zeigt.

Dass jeder hier in diesem Land versucht, die Menschen willkommen zu heißen.

Dass jeder hier in diesem Land den Mut aufbringt, denen die Stirn zu bieten, die hetzen.

Dass jeder hier in diesem Land versucht, die Dummheit der anderen zum Stillsein zu verdammen.

Dass jeder hier in diesem Land sich einmal Gedanken darüber macht, dass wir diejenigen sind, die etwas ändern können und müssen.

Dass wir diejenigen sind, die aufstehen und verhindern, das noch mal eine Gruppe Menschen an die Macht kommt, die voller Rassismus Gedankengut ist.

Dass wir diejenigen sind, die es in der Hand haben, diese kleine Gruppe rassistischer, fremdenfeindlicher Menschen mit unseren Worten zum schweigen zu bringen.

(Erschienen im Ebook „Willkommen. Blogger schreiben für Flüchtlinge„)

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22 thoughts

  1. Ich bin tief berührt. Ich danke dir für diesen Text. Ich hatte eine ähnliche Idee und habe eine Geschichte über eine Flüchtingsfamilie geschrieben. Weder das Schreiben, noch das Lesen schaffe ich ohne zu weinen…

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  2. Da kann ich mich nur voll und ganz anschließen. Großartig geschrieben, sehr eindrücklich und beklemmend!

    Und schön langsam zum Mitschreiben ausbuchstabiert für alle, die es aus welchen Gründen auch immer nicht hinkriegen, sich in die Lage von Flüchtlingen hineinzuversetzen.

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  3. Hallo liebe Autorin,
    Ich bin gerade auf meinem Stuhl wie festgenagelt, weil ich deinen Blog lass. Mein Leben gleicht dem deinen sehr stark, außer daß ich leider nicht mit so viel Kreativität gesegnet bin. Ich lebe mit meinem Mann, Sohn (3 Jahre ) und unserem Hund in einer Großstadt in Ostdeutschland, zentrumsnah, trotzdem im Grünen, in einem kleinen Haus mit Garten. Uns geht es sehr gut und nächstes Jahr wollen wir heiraten. Wir haben wahnsinniges Glück. Die Ereignisse der letzten Monate haben meine Meinung zum Asylthema schon oft geändert, denn auch in unserer Stadt sind vieler Orts Flüchtlinge unter gebracht und es gab auch schon oft Ausschreitungen, wohlbemerkt, von beiden Seiten. Deutschen wie Asylbewerber. Zu einer Seite, pro-oder contra Asyl konnte ich mich bis jetzt noch immer nicht fest legen. Denn Fakt ist, dass unser Land in diesen Tagen auf eine harte Probe gestellt wird. Auch ich habe mir schon oft die Frage gestellt, wie es wohl wäre, wenn „wir“ in die Situation kämen, aus unseren Häusern weg zu müssen, unsere Freunde uns Familien zurück zu lassen, im ungewissen zu bleiben, darüber, wie es weiter geht und in welcher Welt unsere Kinder aufwachsen. Dein Blog veranschaulicht sie Situation dieser Menschen auf sehr bewegende Art und ich hoffe, dass ihn viele lesen und wenigstens ein bisschen nachdenken. Ich selber bin nicht 100% pro Asyl, weil auch in meiner Heimatstadt Umstände herrschen, die dem „Otto -normal-Bürger “ gewaltig gegen den Strich gehen und ich selber schon im Situationen war, in denen ich mir dachte: scheiß ausländer! Warscheinlich gehöre auch ich zu den „ich habe nix gegen Flüchtlinge, aber -Ronnys“, das mag sein. Alles hat zwei Seiten. Niemand sollte sich einer Seite verwehren. Denn du hast Recht. Keim Kind sollte sehen, wie sein Vater geschlagen wird. Aber es sollte auch kein Kind sehen, wie seine Mutter von einer Gruppe Ausländer bedrängt und beleidigt und mit eindeutigen Äußerungen genötigt wird.

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  4. Chapeau für diesen tiefgehenden Text…man vergisst so schnell, wie gut es uns hier geht! Ich schäme mich fast ein wenig, weil wir es so leicht haben und das einfach als gegeben hinnehmen!

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  5. WOW! Ich habe gerade Gänsehaut, überall wo man sie auch nur annähernd kriegen kann…Toller Text! Man sollte viel öfter Dankbar sein, für dieses einfache und glückliche Leben, das wir führen dürfen.
    Liebe Grüße, Sandy

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  6. Ein wirklich tiefgreifender und einfühlsamer Beitrag! Deine Worte sollten in jeder Tageszeitung veröffentlicht werden, damit auch die Letzten mitbekommen, dass wir alle irgendwann betroffen sein könnten. Flüchtlinge sind keine Feinde, sondern Menschen!

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  7. Toller Text, ich musste ziemlich weinen als ich ihn gelesen habe. Ich habe auch eine kleine Tochter und erwarte ein zweites Kind, die Vorstellung dass insbesondere ihnen etwas ähnliches passieren könnte raubt mir fast den Schlaf. Und ich weiß, es wird uns nicht passieren, aber die Bilder und Berichte von Flüchtlingen, die zu tausenden im Meer ertrinken, die in Lastwägen elend ersticken, die an irgendwelchen europäischen Außengrenzen festsitzen, krank, müde, mittellos und voll der Angst und Trauer oder ihr letztes Hemd dubiosen Schleppern geben müssen, nur um zu uns zu kommen, all das lässt mich von Tag zu Tag weniger los. Ich denke mehrere Stunden täglich darüber nach. Und das ist gut so! Es ist wichtig, dass so unglaublich viel darüber geschrieben wird, auch in Blogs wie deinem. danke.

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  8. Danke. So wahr. Das traurige ist, dass diese blinden, nicht nachdenkenden Menschen einfach nicht so denken. Selbst so wunderbare, wenn auch zerstörende Worte wie die deinen, werde „diese“ Menschen nicht zum Nachdenken oder gar Umdenken bewegen. „Natürlich brauchen die Hilfe. Aber… warum hier? Mir hilft ja auch keiner.“ Blind und taub für jedes Argument. Als Mutter 2er Kleinkinder habe ich genau das von dir beschriebene Bild auch immer vor Augen. Ich mit meinen Kindern auf der Flucht. Und irgendjemand reißt mir eines meiner Kinder weg, weil es vor Hunger brüllt und schmeißt es ins eiskalte Wasser. Allein die Vorstellung schnürt mir die Kehle zu. Dieses Bild hat eine sehr nahestehende Person zum Schweigen gebracht („Stell dir mal vor, mit A. und L. passiert xy. Ich würde sie mit allen Möglichkeiten davor beschützen wollen. Du doch auch?“), aber zum Umdenken bringt es diesen Menschen nicht. Denn ihm hilft ja auch niemand. Ich frage mich manchmal, was schlimmer ist: Die „echten“ Nazis oder diese Menschen, die sich nicht als Nazi bezeichnen, aber einfach so engstirnig durch die Welt laufen und ihre Meinung überall kundtun.
    Danke für deinen ergreifenden Text.

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  9. Liebe Miriam, danke für diesen Text – die von Dir erzeugten Bilder sind sehr stark und ich denke, es war wirklich schwer, so etwas über Deine Kinder zu schreiben, auch wenn das für uns in Deutschland glücklicherweise nur eine Phantasie bleibt.
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    Zu dem Kommentar von Ulrike – es tut mir Leid, dass Du bedrängt worden bist, um so mehr, weil Deine Kinder dabei waren. Für mich ist das aber ein Armutszeugnis der Politik – überall wo junge Männer (seien es Deutsche in Problemvierteln oder Ausländer wo auch immer) nicht in der Gesellschaft integriert und willkommen werden und keine sinnvolle Tätigkeiten angeboten bekommen, können solche Fälle vereinzelt passieren. Hätten sie eine sinnvolle Arbeit, dann würden sie keine Zeit haben, andere Leute zu beleidigen und, mehr noch, würden das gar nicht brauchen um sich selbst zu beweisen, dass sie nicht ohne Bedeutung sind…
    Deshalb unterstütze ich ja Projekte wie „Integration auf Augenhöhe“ der Uni Frankfurt und „Teachers on the road“, denn sie können etwas dagegen bewirken.

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    1. Liebe Adina, vielen Dank für Deinen klugen und wichtigen Kommentar! Ich glaube, das vergessen tatsächlich die meisten, wenn sie über Aggressivität urteilen. In Extremsituationen ist das nahezu unumgänglich. Man sollte sich eher wundern, wie lange die menschen es schaffen in den Notunterkünften und Sammelstellen auszuharren, ohne durchzudrehen, wütend oder aggressiv zu werden.

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