Ein Jahr „Band of Rascals“ – Herzlichen Glückwunsch!

Als ich erfahren habe, dass ich einen Jungen bekomme, da hab ich mich ein bisschen durch Online Shops geklickt, habe Läden durchforstet, war auf Flohmärkten und in diversen Second Hand Shops. Und wer lange sucht, der findet auch. Aber immer wieder hat sich das Klischee bestätigt, dass es für Mädchen eine viel größere Auswahl gibt. Eine Vielfalt an Stilrichtungen. Etwas, das weit über Rüschen und Rosa hinausging. Und ich wollte doch so gerne etwas Besonderes finden, für dieses besondere Kind, das ich in mir trug. Aber die Konsumwelt hat es mir schwer gemacht. Ich sammelte Ringelshirts wie andere Leute Bierdeckel. Der Emil – auch zwei Jahre später in der Tagespflege – immer bekannt als das blau geringelte kleine Wesen. Mit blauen Ringeln lässt sich nichts verkehrt machen. Mit Sponge Bob Motiven, Spiderman Schirmmützen und 100 % Polyester Sommershorts aber meines Erachtens schon.

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Alle um mich herum fingen an zu nähen. Aber ich hasse nähen. Fast noch mehr als kochen und backen. Und Dinge, für die ich mich nicht begeistern kann, die klappen einfach nicht. So wie mein Vater versucht hat, mir ungefähr sechs Jahre lang immer wieder zu zeigen, wie man einen platten Fahrradreifen wechselt. Nach zwei Minuten hab ich nur noch dagestanden und genickt und längst nicht mehr zugehört. Ich kann es bis heute nicht.

Im Laufe der Zeit habe ich immer wieder Dinge gefunden, die auch für Jungs toll sind. Sogar ganz großartige Sachen – aber ein bisschen akribischer Suchen als bei den Mädchen Sachen musste ich weiterhin. Und auf dem „Heldenmarkt“ in diesem Jahr hab ich es wieder getan – das obligatorische geringelte Shirt gekauft. Natürlich in Bio Qualität, denn sonst wäre es auf dem „Heldenmarkt“ wohl falsch aufgehoben gewesen. Emil liebt es. Thema fertig. Dachte ich zumindest.

Aber manchmal bedarf es etwas Zeit bei Themen wieder anzuknüpfen, die man schon ad acta gelegt hatte. Ich nahm das Shirt aus der Wäsche und fragte mich, wer so was macht, der muss doch auch noch mehr machen? Und natürlich machen sie das, die Hamburger Jungs von band-of-rascals. Seit einem Jahr produzieren sie in Deutschland entworfene Kinderkleidung unter fairen Handelsbedingungen in Portugal. Und das robust, bio, ziemlich cool und vor allem: Nur für Jungs.

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Als wir Emil die Sachen online gezeigt haben und ihn fragten, was ihm gefällt scrollte er hochkonzentriert von oben nach unten und wieder zurück und konstatierte ziemlich überzeugend: Alles. Das ist alles cool!

Und das finden wir auch. Vor allem ist es aber auch hochwertig. Die Jeans – die seitdem trotz Hitze ständig getragen werden muss („Ich kann sie ja ERST anziehen, bis zum Kindergarten und dann gegen eine kurze Hose tauschen und auf dem Rückweg dann wieder anziehen, oder nicht?“) vermittelt den Eindruck als könnten wir sie noch an mindestens drei weitere Generationen weitervererben. Was man bei Emils anderen Jeans nicht behaupten kann. Wer klettert, tobt und spielt hat ständig Löcher in den Hosen. Und bei aller Coolness, die man darin sehen kann: Emil hasst Löcher in den Jeans und Emil hasst es, wenn wir sie flicken oder womöglich mit noch so coolen Bügelbildern zu retten versuchen. Eine Jeans muss aussehen wie eine Jeans und halten wie eine Jeans.

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Unser Kind ist zu einem „Rascal“ mutiert- und das können wir nur gutheißen. Und manchmal, wenn Emil so viel herumrennt, dass ihm zu warm wird, die kleine Ida aber neben einem Baum sitzt und Kirschen isst, dann darf sie auch mal die Campus Jacke überziehen. Und sieht damit mindestens genauso toll aus wie ihr Bruder.

Mit dem Slogan „Let the boys be boys“ haben Band of Rascals auf den Punkt gebracht, worauf es ankommt und was sie für ein Lebensgefühl vermitteln. Ein bisschen Freiheit, ein bisschen Coolness, Vintage und Natürlichkeit. Die Zwille, die auf dem Shirt zu sehen ist, haben wir im übrigen in „echt“ beim Heldenmarkt von Band of Rascals damals geschenkt bekommen. Und die wird immer noch ständig am Hosenbund herumgetragen. Macht sich aber selbstverständlich noch besser, wenn man das dazu passende Shirt trägt.

Wir sagen: Herzlichen Glückwunsch, Band of Rascals, für ein Jahr Online Shop. Auf die nächsten erfolgreichen Jahre! Wir finden euch großartig!

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„Emil und Ida“ verlosen einmal die „Heritage Box“ von Band of Rascals. Mit dem Sopbox T-Shirt in chilli rot, dem College Hooded in blau und einem Heritage Shirt. Was ihr dafür tun müsst? In einem Kommentar erzählen, warum es toll ist, eine Jungs Mama zu sein. Viel Erfolg!

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33 thoughts

  1. Ich bin zwar noch keine Jungs Mama, aber ich in mir ist ein Krümel der sich noch entscheiden muss ob Junge oder Mädchen! Allerdings habe ich jetzt schon Grauen davor, bei einem Mädchen mit Rosa Sachen überschüttet zu werden…Ich mag es nicht, das Baby nur in rosa oder hellblau zu kleiden. Wofür gibt es so viele bunte Farben?
    Aber vielleicht geht mein Wunsch in Erfüllung und es wir ein Junge! Das Outfit von Emil sieht spitze aus und ich werde dann auch gleich noch den Shop durchstöbern, auch wenn es vllt. nichts für Babies gibt 😉

    Seit ich durch ein Elternnetzwerk auf deinen Blog gestoßen bin, warte ich jeden Tag gespannt auf neue toll geschriebene Einträge, hör niemals auf!

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  2. Ich habe hier drei Jungs und drei Mädels herumspringen / -hängen / -krabbeln (je nach Alter)
    Jungs finde ich an und für sich unkomplizierter und weniger umständlich in einigen Dingen als Mädchen!
    Manche Eigenschaften und Vorlieben müssen einfach genetisch verankert sein…
    Jungsmama zu sein ist einfach ein wenig anders als Mädchenmama, aber nicht mehr oder weniger schön!
    Die Sachen sind wirklich traumschön!!

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  3. Ich habe einen Sohn und es ist einfach nur toll seine Mama zu sein 🙂
    Danke für diesen tollen Klamotten Tipp. Habe auch jetzt ab 92 dass große Problem gehabt, schöne Sachen für Jungs zu finden. Daher bin ich sehr sehr dankbar!! Ganz liebe Grüße

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  4. Jungen- oder Mädchenmama sein ist sicherlichunterschiedlich aber beides ganz wunderbar. Ich freue mich darauf unseren Sohn groß werden zu sehen, in ihm steckt schon jetzt, obwohl er noch so klein ist, so viel Forscher- und Entdeckergeist. Einen langen Zeitraum mit Kleinigkeiten beschäftigen, genau zu beaobachten und bald die Welt erklärt bekommen oder sie sich selbst erklären… Schlichte, natürliche und coole Mode steht solchen kleinen Zwergen doch einfach am besten!

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  5. wenn man ein mädchen hat, kennt man als mutter vielleicht viele dinge/spiele/eigenarten noch aus der eigenen kindheit, jungs-mama zu sein finde ich auch deswegen spannend. meiner interessiert sich grad sehr für bagger/baustellen und alles technische. ich freue mich sehr drauf, mit ihm gemeinsam diese dinge zu entdecken und selbst dazuzulernen, zu sehen wie er auf bäume steigt, buden baut und durch den wald räubert (oder den puppenwagen durch schiebt 😉 )

    „let the boys be boys“ ist ein wunderbarer slogan.

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  6. Es ist toll eine Jungsmama zu sein, weil man so jeden Tag toben darf, eine Menge über Werkzeug und Baumaschinen lernt und um Hello Kitty und Anna & Elsa herumkommt :-)!
    Ein tolles Gewinnspiel mit wirklich schönen Sachen.
    Und ich mag diesen Blog sehr. Meine Kinder sind im selben Alter wie Emil & Ida, deswegen finde ich euren Alltag immer sehr spannend.
    Viele Grüße,
    Jeanette

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  7. Habe auch schon das einoder andere T-shirt verschenkt. Das Herrenshirt sogar an mich, weil es so schön aussieht und sich so toll anfühlt! Wirklich schöne Dinge!

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  8. Du sprichst mir aus der seele wenn es darum geht etwas ausgefallenes schönes bequemes für jungs zu finden. Meist sind die sachen eher dunkel oder mit irgendwelchen werbefiguren darauf, die ich echt scheußlich finde. (Natürlich haben auch meine jungs solche – es muss ja nicht nur mir gefallen)
    Aber die band of rascals Kollektion gefällt mama und kids 😉

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  9. Ich bin keine Jungs Mama, aber seit 4 Jahren extrem stolze Jungs Patentante. Ich liebe es für ihn coole Klamotten zu kaufen und seine Begeisterung für jedes einzelne Teil mit zu verfolgen. Die ersten 3 Jahre seines Lebens war ich oft täglich bei meiner besten Freundin, ihrem Mann und ihren zwei Jungs zu Hause – MEIN zweites zu Hause 🙂
    Seine erste Nacht auswärts verbrachte er mit 11 Monaten bei mir um seinen Eltern ein Thermen Wochenende zu ermöglichen – und es war toll – Vorallem weil er bei mir seine ersten Schritte gegangen ist und zum ersten mal durch geschlafen hat *zwinker*
    „Leider“ bin ich jetzt 500km weit weg gezogen und ich vermisse die Nachmittage bei ihnen. Nächste Woche gibt EA nach vier Monaten ein wiedersehen 🙂

    Ich würde mich freuen ihm dieses tolle geschenk machen zu können 🙂

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  10. Es ist toll eine Jungs Mama zu sein! Gründe dafür gibt es unzählige. Das tollste aber ist, dass ich immer einen Verehrer um mich herum habe, der alles versucht, um mich glücklich zu machen!
    Und wenn es für meinen kleinen Verehrer nun auch noch coole Klamotten in Gr. 92 gibt, dann kann ja nix mehr schiefgehen;-)

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  11. In meiner Familie gab es in den letzten vier Generationen nur Mädchennachwuchs, umso größer war die Freude als wir einen Sohn bekamen. Inzwischen gibt es sogar noch einen Zweiten 🙂 Auch hier wurde und wird viel geringelt getragen, aber das steht den Minis eben auch. Anders als ihre Cousinen interessieren sich die Beiden bislang nicht die Bohne fürs Basteln, sondern wollen nur draußen sein, matschen oder Trampolin springen. Das freut mich sehr, denn ich bin nicht gerade für meine Scherenkünste und Klebstoffliebe bekannt…

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  12. Ich hab 2 Jungs…freche, wilde, wunderbare Räuber! Die Klamotten würden wie Faust aufs Auge zu Leo und Piet passen:-) ich finde es toll, eine Jungsmama zu sein, weil ich mit ihnen herumtolle…wir raufen, machen ständig Wettrennen, klettern auf Bäume, Stöcker sind unsere größten Schätze, draußen sein ist für uns alles und die Jungs zeigen mir doch in ruhigen Momenten, dass Mami die Königin ihrer Herzen ist 😉 ich würde niemals tauschen!!! Toller Blog! Weiter so!

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  13. ich bin jungstante des (natuerlich) allerbesten, grossartigsten neffen dieser welt.
    warum es besonders toll ist, eine jungstante zu sein? weil „WIR SIND EINE GANG!“ ❤

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  14. Ich habe zwei Jungs und ich erfreue mich ständig an ihnen. Sie sind so interessiert und neugierig, so schmusig und kuschelig, so lebhaft und ungestüm. Sie entführen mich jeden Tag in eine neue, wunderbare und mir unbekannte Welt.

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  15. Jungs lernen und Müttern das „SAMMELN UND JAGEN“
    (noch nie wusste ich wie wertvoll Stöckchen Steine und Schnüre sein können)
    „Frau“ wächst über ihre Grenzen hinaus- plötzlich ist man nicht nur Mama, sondern auch Seeräuber Ritter oder Dinosaurier und ich habe sogar meine Angst gegenüber „dem grossen Krabbeln“ verloren 🙂
    Wir dürfen toben brüllen und matschen….und bei all dem ist es dem „kleinen Mann“ völlig egal ob die Frisur sitzt oder eben nicht, ob Mutti „Mini“trägt oder Schlabberhose- sie lieben uns, bedingungslos und unendlich schön…und ehrlich❤️
    Ich bin soooo stolz und dankbar auch eine Jungsmama zu sein

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  16. Ich musste mich ehrlich gesagt erst daran gewöhnen eine Jungsmama zu sein, weil ich mich immer eher als Mädchenmama gesehen habe. Jetzt möchte ich meine beiden um nichts in der Welt eintauschen. Sie sind so cool und selbstbewusst und dann wieder so kuschelig in anhänglich. Einfach toll!

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  17. Meine beiden Jungs sind so unterschiedlich. Jeden Tag schenken mir Beide, auf Ihre eigene besondere Art und Weise, schöne Momente in meinem Leben. Mit der ersten Berührung und dem ersten gemeinsamen Augenblick war mir sofort klar, dass es einfach schön sein wird eine Jungs-Mama zu sein.

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  18. Unser Sohn ist genauso alt wie Emil und ich musste eben ein bißchen lachen, weil unser kleiner auch Ringelshirts in allen erdenklichen Farben hat ☺. Ich bin gerne eine „Jungs-mama“, weil er uns immer wieder zeigt, dass man nicht viel braucht, um glücklich zu sein.

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  19. Ich bin glücklich eine Jungsmama zu sein, weil ich Barbies und Polly Pocket hasse. Und weil ich pink scheußlich finde. Wäre eine gute Fee gekommen und hätte gesagt: Du darfst Dir Kinder wünschen! Dann hätte ich gesagt: „Ich nehme vier Söhne!“ Ich liebe dieser Vorstellung, von 4 erwachsenen, großen Jungs umgeben zu sein. Leider ist es nur einer geworden und der ist jetzt 15 und groß. Und leider passt er nicht mehr in die wunderschönen Klamotten, sonst hätte ich das gestreifte Langarmshirt schon bestellt. Aber meine Stieftochter hat noch einen kleinen, wunderbaren Jungen. Der würde sich sehr darüber freuen!

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  20. Ich finde es ganz wunderbar die Mama eines Jungen zu sein. Denn mit seinen 15 Monaten zeigt er mir schon jetzt, dass ich einfach mal relaxen soll wenn er die höchsten Klettergerüste und tiefsten Gewässer erkundet. Deshalb bin ich schon die coolste Mami aufm Spielplatz, die ihre Kinder einfach machen lässt und sich nur ab und zu sich einen mit Sand vermischten Rotz-Kuss abholen darf 🙂

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  21. Als Jungsmama freue ich mich über all die spannenden Fragen, auf die ich selbst noch nie gekommen bin und nicht selbst fragen würde. Zum Beispiel eine Frage an den Bauarbeiter: Warum grabt ihr denn da ein Loch? Wieviel PS hat denn der Bagger? Es ist großartig die leuchteten Augen des kleinen Jungen und des erwachsenen Mannes zu sehen!

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  22. Ich liebe es eine zweifach Jungs-Mama zu sein, weil meine beiden Jungs mir die Welt von einer tollen anderen Steife zeigen! Ich habe noch nie so viele Stöcke, Steine und Blätter gesammelt und damit Wunderwelten gezeigt bekommen!

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  23. … weil er – wie heute – am wochenende eine stunde früher aufwacht als an kindergartentagen, wegen all der neugierigen fragen und schlauen kommentare (er: „wieviel uhr ist es?“ ich: „20 vor sechs“ er empört: „es gibt keine 20 auf der uhr!“), wegen baggern, gefährlichen tieren und raumschiffen, stöckern und schrammen, wegen wilden wutausbrüchen und blauen flecken vom toben, und wegen ganz viel zartheit. vor gut vier jahren konnte ich mir kaum vorstellen, jungsmama zu sein – jetzt kann ich mir nichts anderes mehr vorstellen …

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  24. Ich bin zwar eine MädchenMama, steh aber viel mehr auf bunt und coolness, anstatt auf rosa/pink. Würde meiner kleinen Maus auch gern die schicken tollen Jungssachen anziehen! Manchmal frag ich mich, wie es wohl wär einen kleinen Jungen zu haben… 😉 LG Katrin

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  25. Ich freue mich eine Jungsmama, mittlerweile eine zweifache, zu sein, weil ich so die Möglichkeit bekomme, die Welt mit anderen Augen zu sehen. Begeisterung für Müllautos, ICEs, Hammer und Schrauber war mir bis jetzt fremd. Dank meines großen Sohnes (4) kann ich immer neue Perspektiven auf die Welt entdecken und bin dafür sehr dakbar. Ich bin gespannt was der Kleine (5 Monate) in Zukunft noch zu meiner Sicht auf die Welt beisteuern kann.

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