Blog Award

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Eine ganz wunderbare Lektorin, die ich durch ein paar Foto-Shootings kenne, hat mir einen Blog-Award verliehen und das erfüllt mich natürlich mit Freude. Wer Inspiration und Motivation in Bezug auf Organisation im Büro-Alltag sucht ist auf ihrem Blog hervorragend aufgehoben http://www.arbeiten-im-sekretariat.de. Das gilt vor allem für mich selbst, denn in meiner Büro Organisation lässt sich noch keine Struktur erkennen….

Wann hast Du mit dem Bloggen angefangen?

Ich hab mit dem Bloggen im Frühling 2014 begonnen, als ich den Entschluss fasste mich mit der Flucht meiner Großmutter aus Ostpreussen zu beschäftigen. Um mich und meine Recherche zu strukturieren, aber auch um einen Gedankenaustausch anzuregen habe ich eher unbedarft begonnen. Am Ende ist daraus ein Reise-Blog geworden, der mich bis in die Heimat meiner Großmutter geführt hat, im Sperrgebiet von Russland, gemeinsam mit meinem Mann und meinen Kindern (damals 11 Monate und 3 Jahre alt). Und die viele positive Resonanz und meine eigene Freude wieder mit Sprache zu arbeiten haben mich dazu gebracht, den Blog „Emil und Ida“ zu gründen.

Aus welchem Grund hast du angefangen zu bloggen?

Ich liebe Sprache und ich liebe es zu schreiben. Ich habe immer viel geschrieben, Kurzgeschichten für Freunde, Kinderbücher für meine Kinder, Tagebuch. Aber ich schreibe auch um meinen eigenen Erinnerungen einen Raum zu geben. Um Dinge festzuhalten, genau wie in der Fotografie. Ich hänge sehr an der Freude des Moments, und um diese nicht zu schnell zu verlieren schreibe und fotografiere ich.

Was gefällt Dir dabei besonders?

Das ich manche Dinge tatsächlich erst erkenne, wenn ich sie aufschreibe. Das ich manchmal selber überrascht bin, wie mein Tag war, wenn ich ihn zu „Papier“ bringe. Und wie viel Gutes, Nennenswertes passiert ist und welche positive Energie ich daraus ziehen kann.

Gibt es etwas, das Dich bei der ganzen Bloggerei nervt?

Eigentlich nicht. Die Fotos zu verkleinern und mit Wasserzeichen zu versehen geht schnell, und nervt mich manchmal trotzdem ein bisschen. Wahrscheinlich nervt mich aber eher die Tatsache, dass man sich tatsächlich immer und überall im Netz vor Datendiebstahl schützen muss. Das ich jedes meiner Bilder schützen muss, weil sonst jede beliebige Person anscheinend ohne Hemmungen damit anstellen kann was sie will. Die eigentlich natürliche Selbstverständlichkeit, dass man anderen Menschen ihren Besitz – und seien es nur Bilder – nicht nehmen darf, fehlt im anonymen Internet total. Und das nervt mich tatsächlich ein wenig.

Wie gehst Du an Deine Posts ran: Planst Du oder schreibst Du eher spontan?

Das meiste schreibe ich spontan – vieles entsteht vor dem Einschlafen bereits in meinem Kopf, oder ich merke mir Kleinigkeiten die mich inspirieren daraus ganze Texte zu machen.

Wie findest Du Deine Themen?

Sie stehen jeden morgen vor mir und sind ein und vier Jahre alt.

Wie viel Zeit investierst Du in Deinen Blog?

Ein bis zwei Stunden am Tag.

Welcher Blogbeitrag in deinem Blog gefällt Dir am besten? Warum?

Ich mag natürlich „The day you were born“ https://emilundida.com/2015/03/26/the-day-you-were-born/ und „Über die Liebe“ https://emilundida.com/2015/02/24/uber-die-liebe/, der mit 7000 Aufrufen gleich am ersten Tag auch der erfolgreichste bisher war.  Aber persönlich am liebsten mag ich tatsächlich „Eins zu Eins Betreuung – Auf Wiedersehen!“ https://emilundida.com/2015/02/17/eins-zu-eins-betreuung-auf-wiedersehen/, weil er für mich genau das festhält, was meinen Tag ausmacht und weil ich das Ende des Textes tatsächlich der Wahrheit entspricht. Und „Über die Wut in kleinen Menschen Teil 2“ https://emilundida.com/2015/01/18/die-wut-in-kleinen-menschen-teil-2/, weil mir bei diesem Beitrag tatsächlich erst während des Schreibprozesses klar geworden ist, wie unterschiedlich Emil und ich den Tag erlebt haben.

Wie leicht oder schwer fällt es Dir, Zeit für Deinen Blog freizuschaufeln?

Ich arbeite als Fotografin, ich habe Aufträge und vor allem viele Ideen, die ich mit Models umsetze, ich arbeite gerne an diversen Projekten gleichzeitig, ich habe einen Mann und zwei Kinder und dementsprechend manchmal nicht unbedingt die Zeit zum schreiben. Aber ich schreibe gerne Abends, statt fernzusehen und bei einer Tasse Kaffee in einem Café in der Nähe des Kindergartens und versuche, Fotografie- und Kinderpausen mit Schreiben zu füllen.

Bedeuten Dir Klicks etwas oder sind die Dir ganz egal?

Oh Gott, wenn ich ehrlich bin, bin ich süchtig nach meiner Statistik.

Welchen Tipp hast Du für jemanden, der gerade mit dem Bloggen beginnt?

Ich glaube, jeder muss seine eigene Struktur und seinen eigenen Weg finden. Wenn mich jemand nach Tipps fürs Schreiben oder für Fotografie bittet, bin ich grundsätzlich sprachlos. Weil ich selber theoretisch kaum eine Struktur feststellen kann. Ich mache einfach. Und das ist der einzige Tipp den ich geben kann.

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One thought

  1. „Oh Gott, wenn ich ehrlich bin, bin ich süchtig nach meiner Statistik.“ Oh Gott, ich nach meiner auch, selbst wenn die weniger beeindruckend ist als Deine!! Vielen Dank für Deinen tollen Text und die schönen Einblicke in Deinen Bloggeralltag.
    Liebe Grüße Cordula

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